Unsere Geschichte

​Durch die Erweiterung der Gebäranstalt im Jahre 1899 durch einen 2. Operationstrakt bekam die Gebäranstalt unter der Leitung von Prof. Theodor Wyder den Namen "kantonale Frauenklinik“. Die Zahl der gynäkologisch Kranken und besonders der Geburten stieg stark an, so dass in den Jahren 1907 - 1918 bauliche Erweiterungen und eigene Abteilungen erbaut werden mussten. Im Jahre 1918 wurde für die Gynäkologie ein eigenes Gebäude eröffnet, so dass die alte Klinik für die Geburtshilfe reserviert werden konnte.

Die Kantonale Frauenklinik Zürich um 1920

Links: gynäkologisches Institut, erbaut 1916 / 17

Daneben: die 1875 erbaute kantonale Frauenklinik, die durch den Bau des gynäkologischen Institutes speziell als geburtshilfliche Abteilung eingerichtet werden konnte, abgetragen 1978. Im Vordergrund das Waschhaus, 1895 erstellt, 1985 abgetragen.

 

Die in den Jahren 1898 / 99 durch Flügelbauten erweiterte kantonale Frauenklinik (heutiger Standort Nordtrakt II), (Frontansicht)

​Seitenansicht​Die alte und die neue Frauenklinik


Nach dem Rücktritt von Prof. Th. Wyder im Jahre 1920 übernahm Prof. M. Walthard die Leitung der kantonalen Frauenklinik Zürich. Unter seiner Führung erlebte die Klinik eine vollständige Modernisierung und der Bereich für die Betreuung der Patientinnen wurde ausgebaut.

Unter Prof. M. Walthards Nachfolgern Prof. E. Andres, Prof. Held und auch Prof. Schreiner wurde die Krebsforschung, -diagnostik und -behandlung bis heute ein Kernbereich der Klinik, insbesondere setzte sich Prof. Andres für die konsequente Durchführung der Kolposkopie ein.

1941 erfolgte die Angliederung der Frauenklinik an das UniversitätsSpital Zürich.

1978 konnten die neuen Räumlichkeiten des Nordtrakts I bezogen werden. Zur selbigen Zeit wurde das Departement für Frauenheilkunde geschaffen, welches sich in vier selbständige Kliniken Gynäkologie, Geburtshilfe, Endokrinologie und Neonatologie gliederte.

Nach dem Rücktritt von Prof. Schreiner 1988 übernahm Prof. E. Hochuli die Leitung des Departements Frauenheilkunde sowie der Klinik für Gynäkologie ad interim, bis 1990 Prof. U. Haller gewählt wurde. Seit dessen Emeritierung Ende August 2004 wird die Klinik für Gynäkologie von seinem Nachfolger Prof. D. Fink geführt.