CO2-Laserbehandlungen von Kondylomen, Krebsvorstufen am äusseren Genitale (je nach Lokalisation und Ausdehnung auch vaginal

​Gutartige Veränderungen wie Feigwarzen (Kondylome) sowie Krebsvorstufen lassen sich – gerade wenn sie nicht sehr ausgedehnt sind – gut mittels Lasertherapie angehen. Dabei kann unter kolposkopischer Kontrolle (siehe oben) das Gewebe Millimeter für Millimeter erhitzt werden. Feigwarzen verdampfen dadurch; bei den Krebsvorstufen werden die betroffenen Hautschichten entsprechend zerstört. Zurück bleibt eine nicht blutende, schürfungsartige Wunde zurück, die nach wenigen Wochen abheilt. Die Behandlung von Feigwarzen hinterlässt in der Regel keine Narben. Bei der Behandlung von Krebsvorstufen ist gerade im behaarten Bereich mit der Bildung von weisslichen Narben zu rechnen.

Ektopien können ebenfalls unter anderem mit dem CO2-Laser behandelt werden. Bei der Ektopie handelt es sich um eine an sich harmlose, durch das Hormon Östrogen mitverursachte Ausstülpung der Schleimhaut aus dem Gebärmutterhalskanal, welche das Epithel auf dem Muttermund verdrängt. Neben vaginalen Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr kann auch der vermehrte Ausfluss ein stark störendes Symptom der Ektopie sein.