Beratung hinsichtlich präventiver Massnahmen, HPV-Impfung

​Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Obschon diese meistens folgenlos abheilen, können sie auch chronisch verlaufen und das Risiko für Krebsvorstufen und Krebs im Ano-Genital- aber Mund-/Rachenbereich erhöhen. Die HPV-Impfung (durch kantonale Impfprogramme angeboten) schützt vor Ansteckung mit bestimmten humanen Papillomaviren und wird gerade bei jungen Frauen (seit 2015 auch bei jungen Männern) vor Aufnahme intimer Beziehungen empfohlen. Neben dieser klassischen Indikation gibt es auch andere Situationen, in denen die Impfung Sinn machen kann (in der Regel keine Pflichtleistung der Krankenkasse). Diese und weitere Massnahmen zur Prävention einer HPV-Infektion oder zur Senkung des Risikos des Wiederauftretens einer Krebsvorstufe nach deren Behandlung sind Gegenstand der in der Dysplasiesprechstunde angebotenen Beratungen. HPV-Impfungen werden selbstverständlich auch durchgeführt.